Nationale Bewegung: Wenn der V-Mann zweimal klingelt

Patrioten bekommen Unterwanderungsproblem nicht in den Griff

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Kontinuierlich versucht die herrschende Lügenpresse BRD-Bürgern zu suggerieren, dass alle Nationalisten brandgefährliche, ewiggestrige Neonazis seien, welche fremdenfeindlicher Gewalt huldigen. Doch so ist es nicht, die Wahrheit sieht wahrlich anders aus, denn diese oftmals gezeigten Neonazischläger haben mit der eigentlichen nationalen Bewegung selten etwas gemein. Sie wurden aufgehetzt von V-Männern, eingeschleusten, geistigen Brandstiftern. Figuren, die oft als „Aussteiger“ bekannt sind. 

 Joachim Sondern 

Etliche bekannte Namen zog der Verfassungsschutz innerhalb der letzten Jahre aus verschiedenen Kameradschaften und Organisationen ab. Damit niemand Verdacht schöpfen konnte, wurde bei einigen V-Leuten ein angeblicher Ausstieg bzw. Gesinnungswandel inszeniert. Allen voran sei hier Axel Reitz genannt, ehemals als „Hitler von Köln“ bekannt. Aufgrund seiner offen radikalen Einstellung vermutete niemand, dass Reitz jemals aussteigen würde. Am Ende kam das böse Erwachen: denn Axel Reitz litt an Diabetes und geriet während einer Inhaftierung wegen dieser Erkrankung in Lebensgefahr. Als ihm zum wiederholten Male „Beugehaft“ angedroht wurde, wechselte er die Seiten und tauschte Informationen gegen „mildernde Umstände“. Gegenüber dem ZDF heutejournal spielte Axel Reitz den Betroffenen. Die Bewegung würde „Menschenfeindlichkeit“ ausleben, so Reitz.

Ebenfalls zur „neuen“ Aussteiger-Generationen gehören Oliver Prodjaski, ehemals Sänger der Skinheadband Hauptkampflinie sowie Felix Benneckenstein, früher vielen besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Flex“.  Anno 2008 hatte Felix Benneckenstein einen Auftritt im Bezirk Ostwestfalen. Dort sang er noch „Bomben auf Israel“, coverte neben eigenen Werken harte, radikale Lieder. Überzeugung war offenbar keine dahinter, da er erst geradezu „schüchtern“ wirkte, bevor er diese Lieder grölte. Oliver Podjaski zählte ursprünglich zum harten Rechtsrockkern. Heute spielt er Oi-Punk. Ob sie mit zahlreichen Tattoos, Daueralkoholgenuss oder ähnlichem tatsächlich überhaupt Nationalisten gewesen sein können, sei einmal dahingestellt; denn wahre Nationalisten leben bewusst, liebevoll nahe dem traditionellen Volksbewusstsein. Felix Benneckenstein, Axel Reitz und Oliver Podjaski zeigten Nerven, mieden Augenkontakt, wirkten oft seltsam leblos. Wer etwas Menschenkenntnis besitzt, hätte solche falschen Charaktere erkennen müssen.

Ingo Hasselbach, Matthias Adrian und Torsten Lemmer hingegen agierten weitaus klüger, spielten ihre Rollen glaubhafter – sie verkörperten die erste Aussteiger-Generation. Wer exakt V-Mann gewesen ist, lässt sich schwer nachweisen. Eins verbindet sie alle dennoch zweifelsohne: Ihr Zugehörigkeitsgefühl zur nationalen Bewegung wirkte unglaubwürdig, weshalb ihre Ausstiegsmärchen einzig Gelächter ernten.

Gute, patriotische Ideen scheitern bisweilen daran, dass Strukturen der nationalen Bewegung keine Antwort auf gesteuerte Unterwanderungen haben. Immer wieder gelingt es eingeschleusten Provokateuren, zu spalten: sie verbreiten Unruhen, nutzen Ängste anderer Mitstreiter gnadenlos aus, säen Hass. Patrioten anderer Nationen Europas sind  meistens nicht in solchen Maßen unterwandert. Beispielsweise der Front National in Frankreich. Marine Le Pen setzte sogar ihren Vater mithilfe eines Parteiausschussverfahren wegen seiner radikalen Ansichten vor die Tür. Krawallmachern droht rapider Platzverweis bei öffentlichen Veranstaltungen.

Innerhalb Deutschlands hingegen arbeitet „Genosse“ Verfassungsschutz dermaßen radikal, dass wahre, friedliche Patrioten kaum Entfaltungsmöglichkeiten erhalten, wie ein Zitat aus der Kabarett-Sendung „die Anstalt“ vom 17.11.2016 zum Thema NSU explizit verdeutlicht:

„V-Leute sind absolut unverzichtbar. Ja, für die Nazis. Wissen Sie was, die haben geholfen Rechtsradikale zu radikalisieren. Sie haben Sie mit Sprengstoff ausgerüstet, mit Ideologie und Geld. Was soll das sein? Betreutes Morden?“

Patriotismus sollte stets Faschismus verhindern. Solange nationale Bewegungen jedermann dulden, laute „Stimmen“ schnell Vertrauen gewinnen, werden etliche Bürger kein Vertrauen fassen, sondern patriotische Werte weiterhin bekämpfen, da die allseits bekannte Lügenpresse diesen suggeriert, Patrioten seien Neonazis. Ob V-Leute oder Verräter, gefährlicher Beigeschmack verhindert leider konstruktive, politische Problemlösung.

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3 Kommentare on "Nationale Bewegung: Wenn der V-Mann zweimal klingelt"

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Otto aus Kanada
Gast
Otto aus Kanada
7 Monate 1 Tag Vorher

Selbst die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler waren keine Rassisten, denn es waren in der Wehrmacht Soldaten von aller herren Laender. Juden, Norweger, Daenen, Hollaender, Kanadier, Englaender, Russen, Tataren, Inder, Koreaner usw. Mal im Internet suchen „Auslaender in der Wehrmacht“, ihr werdet erstaunt sein, was ihr dort findet.
Gruss Otto aus Kanada

Nordmann
Gast
Nordmann
7 Monate 9 Stunden Vorher
Nirgends ist das Verwirrspiel größer als in Deutschland . Wenn in einer sog. rechten Partei die V-Leute des Innenministers die Reden schreiben. Oder schlimmer noch in der NSU-Affäre offensichtlich stark beteiligt sind . Dann wird klar ,dieses System braucht diese sog. rechte Scene , um zu existieren , um die Faschismuskeule schwingen zu können . Diese sog. rechten Schlägertypen , Glatzen , Motorrad-Gangster und andere geistig Minderbemittelten wären im III Reich sofort im KZ verschwunden .Sie haben mit einer „Rechten“ ( im Sinne des Wortes ) Gesinnung so wenig gemeinsam wie ein Apfel mit einer Birne .Man hätte sie im… Weiterlesen »
Menschenfreund
Gast
Menschenfreund
6 Monate 25 Tage Vorher

Patriotismus bedeudet auch das Übel – gleich in welcher Gestalt – von sich, seinen Nächsten und der Nation fernzuhalten. Vergessen wir nicht Hilters Verbündete waren auch Islamisten. Die Nazis waren ja genau genommen Linksfaschisten und die heutige BRD hat jede Menge „Gesetze“ aus der Naziära im Gepäck. Wir sehen, alles gehört zusammen, was uns als Links/Rechts verkauft werden soll. Patrioten stehen für Freiheit und Souveränität im Großen wie im Kleinen. Im Staate, wie in der Familie. Wenn nach dem Linksruck der Rechtsruck kommt…dann schwingt das Pendel von einem Extrem ins Andere.

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