Widerstand in Deutschland: Wirtschaft boykottieren

Konsumverführungen des Systems ablehnen

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Ist Widerstand in Deutschland machbar? Nun, es gibt verschiedene Formen des Widerstandes. Die Lage in Deutschland ist prekär. Real gerechnet 5.000.000 Arbeitslose, Millionen Rentner leben an der Armutsgrenze sowie Millionen in Armut lebende Kinder. Millionen Deutsche sitzen sorgenvoll zu Hause, weil sie selbst mit zwei Jobs ihre Familie nicht ernähren können, während wiederum weitere Millionen Deutsche gläubig an den Lippen der Rautenkanzlerin hängen und naiverweise darauf vertrauen, daß eben diese Rautenkanzlerin die Flüchtlings- und andere Krisen meistern wird. Jaja, die unheilige Angie. Einen Teufel wird sie.

Rainer Hill

Millionen Menschen sind bereits unberechtigterweise in Deutschland eingefallen, benehmen sich hier teilweise wie die Axt im Wald; als ob ihnen hier alles gehören würde und Gesetze, selbst die des Anstandes, für sie nicht gelten würden. Weitere Millionen warten auf den Frühling, um Europa und Deutschland ebenfalls heimzusuchen. Vertrieben von Multikonzernen, den US-Imperialträumern sowie nicht zuletzt von Kriegsgewinnlern, auch von Deutschland.

Das deutsche Volk hat diese Invasion nicht zu verantworten und sorgt sich mehr und mehr um die Zukunft, denn Millionen von Invasoren, die sich schlecht bis gar nicht integrieren wollen oder können, werden für Unruhen sorgen. Also wächst der Widerstand im Volke.

Jahrelang hat es die Politik absichtlich versäumt eine zukunftsgerechte Familien– und Bildungspolitik umzusetzen, mit der Folge, daß nach „statistischen“ Hochrechnungen die deutsche Bevölkerung immer mehr in Hintertreffen geraten wird. Wie gesagt „statistischen“ Hochrechnungen – bedeutet also, kann, muss aber nicht, da man ja vom momentanen Zeitpunkt einfach nur hochrechnet, ohne zukünftige Faktoren zu kennen, die dieser Entwicklung entgegenwirken könnten.

Wie dem auch sei, die Sorgen sind da, sie sind real. Doch was kann oder sollte man tun?

Politisch geht schon einmal gar nichts, da ja bekanntermaßen Wahlen nichts ändern. Also müßte das System bekämpft werden. Militärisch, putschmäßig gestaltet sich das aber schwierig, da das deutsche Volk bei weitem nicht mehr so wehrfähig ist, wie vor 80 oder 100 Jahren und mal ehrlich, so mit Blut, schweren Verletzungen sowie Toten, daß ist eine äußerst unschöne Vorstellung.

Wie könnte man das System eigentlich anderweitig „verändern“? Nun, Deutschland oder besser gesagt, die BRD ist ein Wirtschaftssystem. Was liegt da also näher, als genau eben diese Wirtschaft zu boykottieren? Keine Waffen, kein Blut, keine Toten und keine Tränen.

Boykott ist das effektivste Mittel, um ein System zum Einsturz zu bringen. Der Vorteil ist: Jeder kann mitmachen und es tut keinem Menschen weh. Und wie boykottiert man ein Wirtschaftssystem? Am einfachsten, indem man seinen eigenen Konsum infrage stellt. Konsumieren Sie weniger und bewußter. Klingt komisch, ist aber so. Brauchen Sie wirklich alle Nase lang ein neues Handy, einen neuen Computer, einen noch größeren oder angeblich besseren Fernseher? Jetzt kommen Sie nicht mit dem Argument, daß man ja technisch immer auf dem neuesten Stand sein müßte; das ist Nonsens, es gibt immer noch Leute, die haben entweder gar kein oder „nur“ ein altes Handy. Es wird gemunkelt, daß es auch Leute geben soll, die noch nicht einmal einen Computer besitzen.

Spaß beiseite, wenn man sich die Leute anguckt, die da immer wieder das Neueste vom Neusten haben und die mal fragt, wo man was wie einstellen kann, oder was die machen, wenn sie Probleme mit ihrem technischen Equipment haben, dann erntet man oft nur Schulterzucken. Die haben zwar die neuesten Entwicklungen in der Tasche oder am Ohr, aber ohne Kenntnis darüber, was sie genau ihr Eigen nennen. Bei Computern ist es sogar noch schlimmer: Die meisten Leute haben einen Computer nur, damit sie Mails schreiben, Spiele darauf spielen oder bei Facebook mitreden können. Die Wenigsten beherrschen technische Grundlagen oder gar Office-Programme. Wozu braucht man also alle (zwei) Jahre ein neues Gerät?

Aber zurück zum Konsum an sich. Überdenken Sie ihre Ausgaben. Werden Sie auch jede Woche durch diverse Werbeprojekte animiert sich Dinge zu kaufen, die Sie eigentlich, bei genauerem Überlegen, vielleicht doch nicht brauchen? Was ist mit Fernsehwerbung? Schon mal überlegt, den Stromanbieter zu wechseln, weil man vielleicht bei einem bestimmten Anbieter bis zu Fünfhundert oder gar Tausend Euro im Jahr sparen kann? Und was ist, wenn Sie nicht einmal Fünfhundert bezahlen? Zahlt Ihnen dann der Anieter dafür, daß Sie „nichts“ verbraucht haben? Wohl kaum. Die Arbeit haben Sie, Sie sind permanent damit beschäftigt, sich irgendwelche „Preisvergleiche“ anzusehen und Anbieter zu wechseln und haben am Ende doch mehr gezahlt, wenn schon nicht in Euro, dann aber auf jeden Fall mit ihrer Freizeit – für nichts.

Oder brauchen Sie jedes Jahr ein neues Auto? Geht auch gar nicht, da Sie das Geld dafür ja gar nicht haben. Früher kaufte man sich ein Auto, wenn man das Geld dafür hatte, und wenn es bestenfalls der Bausparvertrag war, den man dafür aufgab. Und Heute? Tja, ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß die meisten Autos gar nicht mehr mit Endpreis angeboten werden? Genau, da wird nur noch von Monatsraten gesprochen. Da macht man es dem Verbaucher nämlich leicht, sich zu verschulden. Kleine Monatsraten, lange Laufzeit. Na dann rechnen Sie mal, wieviel Sie ein Auto mit Kaufpreis von 10.000 Euro nach sechs oder sieben Jahren tatsächlich kostet, wenn Sie für Ihren Autokredit auch noch Zinsen berappen müssen. Und außerdem haben Sie sich auf diese Weise verschuldet und sind weiterhin vom System abhängig, d.h., Sie dürfen schon mal gar nicht arbeitslos werden, wodurch Ihnen Widerstand untersagt, sonst können Sie diesen Kredit nämlich nicht zurückzahlen und haben einen „netten“ Eintrag bei der Schufa. Demzufolge können Sie keine neuen Handyverträge mehr abschließen oder online einkaufen, usw. usw.

Solange Sie nach den Regeln des Systems spielen, sind Sie von ihm abhängig.

Vermeiden Sie Kredite, Kreditkarten, Ratenkäufe (dazu gehören übrigens auch Handys) und bargedlose Bezahlung, sowie online-Käufe. Boykottieren Sie Produkte von Multikonzernen, wie z.B. Nestlé, Kellogs, Coca Cola, Ferrero und wie sie alle heißen.

Brauchen Sie jeden Tag ein Stück Fleisch auf dem Teller oder zwischen den Zähnen? Machen Sie sich doch mal wieder einen Eintopf, da ist zwar auch Fleisch drin, muß aber nicht, oder mal einen „süßen Tag“ mit Eierkuchen, Kartoffelpuffer oder Germknödel. Also, um es kurz zu machen, reduzieren Sie ihren Fleischverbrauch, oder glauben Sie etwa, daß Ihr Schnitzel wirklich in einem Stück aus einem Schwein geschnitten wurde, welches vorher gesund und glücklich in einem Stall aufgewachsen ist und gelebt hat, oder daß das Huhn frei auf einem Bauernhof herumgeflattert ist?

An Ihrem Konsumverhalten soll die Wirtschaft genesen – und Sie haben das Nachsehen.

Wenn das Volk sich weigert, diesen unnötigen Konsumverbrauch mitzumachen, Widerstand leistet, schwächt das die Wirtschaft und damit das System. Das dauert zwar länger als ein gewaltsamer Putsch, ist aber wesentlich gesundheitsverträglicher.

Ob Deutschland die Zeit für eine langsame Systemveränderung bleibt ist allerdings auch fraglich. Wenn man sich die aktuellen Nachrichten ansieht, dann ist es jetzt eh zu spät für sanften Widerstand.

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1 Kommentar on "Widerstand in Deutschland: Wirtschaft boykottieren"

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Knut Blomquist
Gast

Napoleon hatte gewaltsam die Republik ausgerufen, und die ist in Frankreich heute legitim.Deutschland wird mit der Beute Republik, an deren Regelwerke vorbei, illegal
zum Vasall der USraelis. Enteignungen, Verhaftungen von Bürgern die nur baten mal übern Tellerrand zu sehen!
Es ist völlig legitim, diese Anachie BRD GmbH, mechanisch zu beseitigen. Und es
ist leicht wenn 3000 Menschen zusammen stehen, und von einer Schweizer Kamera begleitet werden! die Agressoren der BRD Gmbh, würden einbrechen, weil deren
Milizen, verstehen dass es hier um Deutschland geht, und das ende der Aufrecht-
erhaltung fieser Sklaverei! MfG Knut Blomquist

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