Frankreich: Die heimliche Wahlsiegerin Marine Le Pen

Ein Erfolg für Europas Patrioten

Bildrechte: Front National

Ganz im Sinne des globalen Establishments hat Emmanuel Macron die Präsidentschaftswahl in Frankreich gewonnen. Oder sollte man besser sagen „ergaunert“? Diverse Medien europaweit hofierten den augenscheinlich „netten“ sowie „sauberen“ Macron, welcher sich laut WikiLeaks mitnichten zu schade für Off-Shore-Konten auf den Cayman Inseln ist. Dass er dennoch 66,1 Prozent der Wählerstimmen erhielt, erhärtet den Verdacht, dass Wahlen tatsächlich bei der Auszählung „gewonnen“ werden.

 Joachim Sondern

Dessen ungeachtet heißt die heimliche Wahlsiegerin, realistisch betrachtet, Marine Le Pen, da sie trotz Medienboykott, Hetzkampagnen europäischer Politiker und erschwerter Bedingungen 33,9 Prozent erreichte – 10.644.118 Stimmen, die Europas Patrioten stärken, gerade hinsichtlich der blitzartig folgenden Parlamentswahlen in Frankreich im Juni 2017, wo der Front National verdeutlichen wird, wie stark eine patriotische Antwort wirklich sein kann.

Die „Gewalt“ des Establishments

Das Establishment zittert zweifelsohne, denn das Leak über Macron kurz vor den Präsidentschaftswahlen beinhaltet ebenfalls, dass er im Waffenhandel verstrickt gewesen sein soll. Daraufhin versuchte man krampfhaft jene Informationsveröffentlichung innerhalb der klassischen Medien zu unterbinden. Demokratie sieht wahrlich anders aus, da sie stets Selbstbestimmung voraussetzt, demzufolge man niemals wichtige Informationen enthalten darf, mit dem Ziel, gewünschte Wahlausgänge zu erzielen.

Gegenteiliges scheinen allerdings gewisse Mächte umzusetzen – oder warum versendet man „versehentlich“ über 4 Millionen ungültige Wahlzettel, ausgerechnet nur solche, auf denen Marine Le Pen draufstand? Eine radikal-politische Auseinandersetzung scheint demnach unausweichlich – Vasallen des Establishments provozieren diese ja förmlich. Dazu gehören sicherlich ebenso verschiedene gesteuerte Systemmedien, welche größtenteils Marine Le Pen boykottierten, indem sie deren Wahlfeier mitnichten besuchten und fortlaufend verzerrte Berichterstattung abliefern. Vom Pressekodex, der „Bibel“ aufrechter Journalisten, haben diese Gestalten scheinbar noch nie etwas gehört.

Marion Maréchal-Le Pen und Marine Le Pen

Bildrechte: Front National

Exakt jetzt, inmitten schmutziger Auseinandersetzungen, Marine Le Pens Nichte Marion Maréchal-Le Pen mit Hilfe strategischen Kalküls aus dem Spiel zu nehmen, zeugt von politischem Feingefühl. Marion Maréchal-Le Pen wird später benötigt, um den zunehmenden Erfolg des Front National vehement auszubauen. Aktuell würde sie unnötige Energie verschwenden. Ihr Rückzug samt der Begründung „sie hatte nie vor, ihr ganzes Leben der Politik zu widmen“ wirkt infolgedessen geradezu raffiniert.

Macron hingegen verausgabt sich, versucht jetzt zwanghaft seinen Einflussbereich auszubauen. Ergo setzt er bei den Parlamentswahlen im Juni 2017 politische „Neulinge“ ein, die er leicht steuern kann, wenn „En Marche!“ gewinnt. Diesbezüglich steht in „Sunzi – die Kunst des Krieges“:

„Bestimme ich die Stärken des Feindes, während meine Gestalt nicht wahrnehmbar erscheint, so kann ich meine Stärke konzentrieren, während der Feind unvollständig ist.“

Marion Maréchal-Le Pen hat niemals genug vom politischen Leben. Sie ist damit aufgewachsen, wodurch quasi ein politischer „Suchtfaktor“ entstand und gedeiht, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Marion war aber hinter Marine Le Pen das interessanteste öffentliche Gesicht des Front National. Durch Marion Maréchal-Le Pens Rückzug werden Gegner nervös, da bisherige Gestalten einer blitzartigen Veränderungen unterliegen. Der Front National als „unkontrollierbare“ Opposition kontert weiterhin mit der charismatischen Frontfrau Marine Le Pen, während zeitgleich Marion ihren Akku auflädt und fernab der Öffentlichkeit vollkommen neue Konzepte entwickelt.

Der „unvollständige“ Macron könnte folglich nicht einmal lange „regieren“, weil derzeitig instabile Zustände europaweit keinerlei Fehler verzeihen. Sämtlicher Druck liegt auf Macron; Le Pen, die heimliche Wahlsiegerin, braucht lediglich Geduld, muss den richtigen Zeitpunkt abwarten. Sie hat Europas Patrioten längst bewiesen: Rechtskonservativ funktioniert.

Wer mehr über Europas sowie Deutschlands Patrioten erfahren möchte, dem sei mein neues Buch „Patriot? Ja, bitte!“ ans Herz gelegt, welches hier bestellt werden kann.

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