Bundestagswahl 2017: Wahlkampf der Lügenbarone

Fotomontage

Oh man, das hält man ja im Kopf nicht aus! Bis zur Bundestagswahl 2017 im September sind es noch ein paar Tage hin und die jeweiligen Flügel der Kapitalistischen Einheitspartei „Merkel-Deutschland“ machen Wahlversprechungen ohne Ende. Je nach Farbgebung des Flügels wird dies dann auch entsprechend in den Medien weiterverbreitet, und der arme, arme Wähler hat am Ende wieder einmal die Qual der Wahl.

Von Rainer Hill

Der amtierende schwarze Flügel, die ehemaligen Christdemokraten werben mit

  • Vollbeschäftigung bis 2025
  • Steuerentlastung in Milliardenhöhe
  • 15.000 neue Stellen bei der Polizei
  • mehr Kindergeld
  • und wollen den Wohnungsbau fördern… und vieles mehr… nach der Wahl.

Der konkurrierende Flügel, die „Roten“, ehemalige Arbeiterpartei – also vor 100 Jahren, da war es wohl noch eine – versprechen, den Kampf gegen die soziale Ungerechtigkeit aufnehmen. So wollen sie:

  • Stromsteuer senken
  • kostenlose Kita-Plätze
  • Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenversichern (meinen wohl, Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile sollen prozentual wohl wieder gleich sein)
  • höhere Infrastruktur-Investitionen
  • längere Zahlung von Arbeitslosengeld bei Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen

Die Grüne Fraktion verspricht vorsichtshalber schon mal gar nichts, die kratzt bereits an der 5%-Hürde und will wohl die letzten Wähler nicht auch noch vergraulen. Und man kann ihr nach der Wahl, so sie es dennoch schaffen sollte, noch einmal in die heiligen Hallen des Reichstags, bzw. in das Kasperletheater namens Bundestag einzuziehen, nicht vorwerfen, Wahlversprechen nicht einzulösen.

Die Linken versprechen sich ebenfalls

  • Gute Arbeit für alle statt Niedriglohn, Dauerstress und Abstiegsangst
  • Gute Renten für alle!
  • Soziale Sicherheit statt Hartz IV, Armut und Schikane
  • In die Zukunft investieren
  • Die Mieten runter!
  • Integration heißt soziale Offensive und gleiche Rechte für alle
  • Für einen linken Feminismus – sozial gerecht, sexuell selbstbestimmt und aktiv gegen Gewalt
  • Queer – Gleichberechtigung für alle Lebensweisen!

Nun, über die FDP braucht man eigentlich auch nichts weiter zu sagen, die machen es, wie immer, und hängen ihr Fähnlein nach dem Wind.

Und die AfD will sich kümmern um

  • Zuwanderung, Integration und Asyl (und Islamismus)
  • Sicherheit (Grenzschutz, etc.)
  • Wirtschaft und Euro (DE-Exit, D-Mark)
  • Sozialpolitik und Steuern (Germany first)
  • Direkte Demokratie (Direktwahl des Bundespräsidenten)

Das sind natürlich nur Teile dessen, womit die Parteien unseres Systems versuchen, den Bürgern ihre Stimmen abzuluchsen. Und – mal abgesehen von der AfD – hatten alle Parteien, die derzeit um Ihre Stimme buhlen, in den letzten Jahren Zeit und Gelegenheit, eben jene Verbesserungen, die sie Ihnen jetzt für die Zeit nach der Wahl versprechen, durchzusetzen. Und natürlich muss das Geld dafür auch irgendwo vorhanden gewesen sein – schließlich haben die Politiker es gerade in den letzten Jahren mit vollen Händen Banken und fremdländischen Regierungen in den Rachen geworfen. Selbstverständlich gilt das auch für die Milliarden, die den Steuerzahler die Invasoren gekostet haben und noch kosten werden.

Für die Belange und Nöte des eigenen deutschen Volkes waren in den letzten Jahren bestenfalls Almosen übrig, und als Dank dafür steigen die Lebenshaltungskosten, werden wir täglich den Übergriffen der angeblichen Flüchtlinge ausgesetzt.

Doch damit nicht genug: Das Volk hat nun auch noch einen Maulkorb umgehängt bekommen: Die Meinungsfreiheit, welche im Artikel 5 des Grundgesetzes verankert ist, wurde abgeschafft und jeder, der sich kritisch oder abfällig über Politik, Flüchtlinge, Andersdenkende äußert, wird die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Das Bankgeheimnis wurde nach 400 (!) Jahren auch mal so nebenbei abgeschafft und der Bargeldverkehr auf 10.000 Euro eingeschränkt.

Na Mahlzeit.

Sollten Sie sich tatsächlich mit dem Gedanken tragen, das aktuelle System und diese Parteien wieder zu wählen, vergessen Sie nicht, was die erste Vorsitzende der Kapitalistischen Merkel-Partei einst sagte:

Das Volk (also wir Deutschen) kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor der Wahl gesagt wird, auch hinterher noch gilt.

Merkel hat also selber zugegeben, dass sie das Volk bescheißt und nicht die Absicht hat, das jemals zu ändern.

Bundestagswahl 2017? Armes Deutschland!

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